ConceptArea51 - Unglaubliches aus der Zukunft der Gesundheit 002

Pizza und Pillen aus dem Drucker

Wenn man die Zeichen der Zeit richtig deutet, wird wahrscheinlich das Jahr 2020 ein schweres Jahr für die Hersteller von Fertigpizzen ebenso, wie für die Lieferdienste der ursprünglich italienischen Volksspezialität werden. Grund wird der Vormarsch der 3-D-Drucker in die deutschen Küchen sein. Die Verkaufszahlen für Foodprinter werden beginnend mit dem Jahr 2016 traumhafte Steigerungsraten aufweisen. Dort, wo noch vor kurzem die Regale für Tiefkühlkost mit Pizzaschachteln gefüllt waren, werden nur noch Druckerpatronen zu finden sein - gefüllt mit sprühfähigem Käse, feinflüssigem Teig und geschmacklich dem Pizzabelag - von Salami über Zwiebeln bis Thunfisch - angepassten Ingredienzien. Statt den Pizza-Lieferservice zu bemühen, werden Pizzen zu Hause frisch gedruckt werden. Natürlich wird auch die Bio-Branche entsprechend nachrüsten und das Gütesiegel "Organic-Print" dem Verbraucher signalisieren, dass die Druckerpatronen nachhaltig produziert wurden und sicher frei von ungesunden Zusatzstoffen sind. Man wird in Foren diskutieren, wie gut die No-Name Nachfüllstationen für leere Druckerpatronen sind und wie man selber die Druckerzutaten verfeinern kann.

Und spätestens dann kommt die Pharmaindustrie und bringt den ersten Poly-Pill-Printer heraus, der endlich Schluss macht mit den zweistelligen Anzahlen von Tabletten und Kapseln, die der Durchschnittsbürger schlucken muss. Denn nun können endlich die verschiedenen Wirkstoffe zu einer einzigen Pille gedruckt werden. Und natürlich kann sich der Patient Form und Farbe individuell aussuchen.

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